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Glück auf!

Zu Gast in Großwaltersdorf.de

Ein Dorf im Erzgebirge, seine Geschichte und was man hier erleben kann.

Marek, der Wintermacher
Marek, der Wintermacher – Mann mit Schlitten, Besen und Eimer steht auf verschneitem Feld und blickt prüfend auf Großwaltersdorf, als würde er den Winter ausliefern.

Das 625-Jahre-Fest 2003

Vom 27. Mai bis zum 1. Juni 2003 feierte Großwaltersdorf sein 625-jähriges Bestehen, gerechnet ab der ersten urkundlichen Erwähnung 1378.

Eine Frau trägt das Schild „6 Butterfrauen“ über die nasse Dorfstraße; hinter ihr folgen eine Pferdekutsche und Frauen in historischen Kleidern.
Festumzug: Butterfrauen
Eine Puppe mit Schiebermütze und Lederschürze steht mit einem Hufeisen an einem Amboss auf einem Holzklotz, daneben eine fahrbare Feldschmiede mit Kohle.
Puppe im Garten: der Dorfschmied

Hinweis zu den Bildern: Sie sehen hier sehr alte Aufnahmen, einige aus den 1990er-Jahren, andere aus den frühen 2000ern. Die Originale werden derzeit herausgesucht und um neuere Bilder ergänzt.

Schon Wochen vorher putzten die Großwaltersdorfer ihr Dorf heraus. Sie mähten den Rasen, pflanzten Blumen, und einige strichen sogar ihre Fassaden neu. Kurz vor dem Fest hingen überall Wimpel, Girlanden und bunte Ketten. In vielen Gärten standen selbst gebaute Puppen, die Szenen aus dem früheren Dorfleben und aus der jüngeren Vergangenheit zeigten. In mancher Puppe erkannte man einen Nachbarn wieder.

Die Festwoche

Während der Festwoche traf sich das Dorf auf dem Festplatz am alten Sportplatz. Dort standen ein kleiner Jahrmarkt und das große Festzelt, in dem es jeden Tag ein anderes Programm mit Spielen und Musik gab.

Der Festumzug

Höhepunkt der Woche war trotz des Regens der große Festumzug, der die 625 Jahre Dorfgeschichte zeigte. Menschen aus Großwaltersdorf und der Umgebung hatten monatelang daran gearbeitet.

Den ersten Teil bildeten die Festwagen. Sie waren über Monate in Garagen und Scheunen entstanden, oft im Verborgenen. Jeder Wagen zeigte ein Kapitel der Dorfchronik: den Bergbau, das alte Handwerk, Hochzeiten und Dorffeste früherer Zeiten.

Im zweiten Teil liefen Gruppen in Kostümen, die einzelne Epochen darstellten. Eine zeigte die Pestjahre, eine andere die Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Dank an alle Helfer

In einem Fest dieser Größe stecken viele Stunden Arbeit. Ohne die Helfer, ihre Ideen und den Zusammenhalt im Dorf hätte es nicht stattgefunden. Ihnen allen danke ich.

Mit dieser Seite möchte ich die Erinnerung an diese Tage bewahren.

Bilder der 625-Jahr-Feier zeigt die Bildergalerie.