Natur und Jahreszeiten
Rund um das Dorf wechseln sanft geschwungene Felder mit dichten Wäldern. Früher bewirtschafteten LPGs das Land und lieferten Rinder, Schweine, Kartoffeln und Getreide. Seit der Wende ist die Landschaft vielfältiger geworden.
Hinweis zu den Bildern: Sie sehen hier sehr alte Aufnahmen, einige aus den 1990er-Jahren, andere aus den frühen 2000ern. Die Originale werden derzeit herausgesucht und um neuere Bilder ergänzt.
Im Frühling färbt der Löwenzahn die Wiesen gelb, später kommen Margeriten, Klee und Wiesenkerbel dazu. An manchen Morgen liegt Nebel im Tal der Großen Lößnitz und zieht langsam den Hang hinauf. An langen Sommerabenden fällt das Licht golden über die Felder. Im Herbst leuchten Ahorn, Buchen und Birken vor den dunklen Fichten. Wenn im Winter Schnee liegt, ist es im Dorf so still wie sonst kaum irgendwo.
Tiere auf den Weiden
Im Sommer grasen Kühe, Pferde und Schafe auf den Weiden. Viele Großwaltersdorfer halten außerdem Hühner, Enten, Ziegen oder Kaninchen. Beim Spaziergang durchs Dorf steht manche neugierige Ziege am Gartenzaun und wartet auf eine Hand zum Streicheln oder auf einen Leckerbissen.
Der Winter
Unter einer dicken Schneedecke sehen Häuser, Straßen und Felder aus wie verzaubert. Ein Spaziergang durch das verschneite Dorf führt an zugefrorenen Bachläufen und weißen Bäumen vorbei.
Die Weihnachtszeit
Wie überall im Erzgebirge leuchten zu Weihnachten Schwibbögen in den Fenstern, und in den Stuben drehen sich Pyramiden. Viele Familien stellen eine Krippe auf. Einige bauen die Geburt Jesu sogar im Garten nach, mit allen Figuren.